Begründung

Die Regierung Vorarlbergs will mit dem Stadttunnel:

  • den Wirtschaftsstandort stärken
  • die Erreichbarkeit im Raum maßgeblich verbessern
  • das Stadtgebiet vom Durchgangsverkehr entlasten
  • Luft- und Lärmbelastungen aus dem Verkehr senken  
  • die Lebens- und Aufenthaltsqualität der Anrainer verbessern

Der Nachweis, dass diese Ziele tatsächlich auch erreicht werden können, ist bis heute nicht gelungen. In den Berichten steht, dass

  • von einer geringen Verbesserung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes auszugehen ist
  • die Erreichbarkeit von Feldkirch gering besser wird
  • die bereits heute gute Erreichbarkeit von Liechtenstein besser wird
  • die Luftverschmutzung aufgrund der Fahrzeug-Technik ohne Tunnel auch sinkt
  • die Entlastungswirkung direkt nach Tunneleröffnung berechnet wurde und sie deshalb nur kurz anhält, aber nicht wie gesetzlich vorgeschrieben "dauerhaft" ist.

Verschiedene Ziele werden nicht erreicht:

  • Weil eine neue Straße immer mehr Verkehr erzeugt, werden in der Gesamtbetrachtung die Luft- und Lärmbelastungen erhöht.
  • Die Auswirkungen außerhalb der Tunnelportale sind vor allem in Liechtenstein schwerwiegend, weil aufgrund des zusätzlichen Verkehrs die Luftgrenzwerte nicht mehr eingehalten werden können.
  • Weil mehr Autos und LKWs fahren, werden auch mehr klimawirksame Treibhausgase ausgestossen und mehr fossile Energien verbraucht

250 Millionen Euro für so wenig Nutzen ausgeben? Und dafür bei der Bildung, bei der Pflege und bei den Familien sparen?